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nemaides1 » blog » buddhismus

buddhismus

     
07.10.2006 12:40

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07.10.2006 12:18

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07.10.2006 12:13

Nirvana wird erreicht im Loslassen von allen an eine Welt haftenden Bedingungen (vgl. samsara). Folglich bedeutet Nirvana nicht etwas, das sich erst mit dem Tode einstellt, sondern kann – die entsprechende spirituelle Entwicklung vorausgesetzt – auch schon im Leben erreicht werden (Zustand des Arahat). Nirvana bedeutet auch nicht einen Zustand ewigen Glücks, denn alle Glückszustände sind in buddhistischer Sicht vergänglich wie alle Dinge dieser Welt. Das »Glück« des Nirvana besteht gerade darin, dass es kein Glück verheißt. Nirvana ist gleichbedeutend mit innerer Ruhe und besteht im Freisein von aller Unruhe des Geistes, allen Wünschen und Denkvoraussetzungen.

Durch intensive Betrachtung eines der drei Merkmale des Daseins (des "Entstehens und Vergehens", der "Leidhaftigkeit" bzw. der "Leerheit") durchläuft der Meditierende verschiedene Erkenntnisstufen (vipassana-nana). Die kontinuierliche neutrale Beobachtung aller Daseinsphänomene (Gefühle, Sinnesobjekte, Gedanken) führt zu einer allmählichen Loslösung und gipfelt in der sogenannten Erfahrung des maggaphala ("Moment der Frucht"). Dieses Ereignis, das im Theravada als die eigentliche Erfahrung Nibbanas gilt, verändert den Meditierenden - führt zu einem "Bruch mit der Welt". Die Eindringlichkeit und Stärke dieser Erfahrung macht auch den Grad der "Erlöstheit" eines Menschen aus.

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